Blog

3D-Drucker kaufen

Die zweite industrielle Revolution: 3D-Drucker bieten viele neue Möglichkeiten.

Und es werden immer mehr…

Das spannende Feld von 3D-Druckern und Prototypenbau – Rapid Prototyping services -wächst rasant und das ist auch gut so! Waren vormals nur aufwendigere und teurere Verfahren wie Stereolithographie und Lasersintern möglich, gibt es jetzt bereits deutlich günstigere 3D-Drucker für das Büro – auch für Einsteiger. Für jeden Bedarf und Anspruch gibt es das passende Gerät. Um nicht den Überblick über immer mehr Hersteller zu verlieren haben wir hier für euch die wichtigsten und besten Hersteller von 3D-Druckern, oder auch 3D-Printer, Fabber zusammengestellt und hinsichtlich ihrer bestmöglichen Einsatzgebiete sortiert. Viel Spaß beim Erkunden!

3D-Drucker: Wie real ist die Vision?

3D-Drucker sollen es in naher Zukunft möglich machen, dass jeder Haushalt zur Fertigungsstätte wird.

Was bedeutet 3D-Drucken eigentlich?

Es handelt sich dabei um die Möglichkeit, dreidimensionale Objekte zu erstellen, die am Computer entworfen werden.
Der 3D-Drucker baut ein Objekt Schicht für Schicht auf.

Eigentlich gehören diese Geräte damit zur Klasse der „digitalen Fabrikatoren“, dazu zählen auch CNC-Maschinen, die Objekte überwiegend durch Ausfräsen oder Ausschneiden aus einem Materialblock erstellen.

Die 3D-Drucker hingegen nutzen die „additive“ Technologie, bei dieser gibt es diverse Unterarten wie Schmelzschichtung (schichtweiser Aufbau aus Kunststoff) und Polyjet-Modeling (Aufbau durch Drüsenköpfe wie bei Tintenstrahldruckern).

Die Technologie ist nicht neu, doch waren die Geräte bis vor rund zwei Jahren unerschwinglich gewesen und daher der Industrie vorbehalten.

Was ist schon möglich? Rapid Prototyping

Sehen wir uns an, was heute schon möglich ist: Dieser Tage hat ein US-Tüftler den Bauplan (besser gesagt: den Druckplan) für eine Dockingstation fürs Google-Smartphone Nexus 4 online gestellt. Er wollte einfach nicht mehr warten, bis die Industrie entsprechende Produkte anbietet und will es möglich machen, dass sich jeder sein eigenes Nexus-Dock selber baut. Auf Thingiverse werden zahlreiche Pläne 3D Modelle für 3D-Drucker angeboten – es handelt sich also um eine Art dreidimensionale Open-Source-Plattform. Hier werden nicht nur alle möglichen und unmöglichen Ideen angeboten, es wird auch eine gute Übersicht über den Status Quo des 3D-Druckens geboten.

Jüngstes Produkt aus dem Hause MakerBot ist das Modell Replicator 2X. Das Ding kostet 2800 Dollar, die Lieferzeit beträgt derzeit rund acht Wochen. Vorgestellt wurde der Replicator 2X vor kurzem auf der CES; neu im Vergleich zu Vorgängermodellen ist die Möglichkeit, in mehreren Farben zu drucken und es wird ein Material namens ABS verwendet, um die Objekte zu erschaffen.

Hier ein Video des MakerBot Replicator 2X: Im Zeitraffer wird gezeigt, wie der 3D-Drucker ein Verkehrshütchen bastelt.

Das US-Unternehmen MakerBot ist einer der Vorreiter auf dem Gebiet der 3D-Drucker und tastet sich Schritt für Schritt in den Massenmarkt vor. Wichtig für die Entwicklung dieser Sparte war und ist das RepRap-Projekt des Amerikaners Adrian Bowyer, der eine Maschine entwarf, die sich selbst replizieren kann. Nach der Open-Source-Idee kann jeder die Ideen nutzen und eigene beisteuern.

Software wird mitgeliefert

Das ist alles nett und erfreulich, doch bisher doch eher etwas für eine eher überschaubare Zielgruppe. Die Beschaffung des 3D-Druckers und der fürs 3D-Drucken notwendigen Materialien selbst sind einfach, wenn auch nicht wirklich billig. Der MakerBot Replicator 2 beispielsweise (die massentauglich Replicator-Version im Vergleich zum oben erwähnten 2X), der Objekte bis zu einem Durchmesser von 32 Millimetern erstellen kann, kostet derzeit im Online-Store des Herstellers knapp 2200 Dollar.

3D Modelle

Doch die Umsetzung der eigenen Hirngespinste in ein reales Objekt erfordert dann doch etwas Aufwand – etwa die Beschäftigung mit der (mitgelieferten) Software. Allerdings gibt es jede Menge frei zugänglicher Pläne im Netz (siehe oben). Das nutzen auch Unternehmen, so hat Nokia dieser Tage einen 3D-Bauplan für Abdeckungen für sein Modell Nokia Lumia 820 ins Netz gestellt. Damit kann man sich sein eigenes Nokia-Cover daheim ausdrucken.

Sex-Spielzeug in Eigenregie

Aber nicht nur die Mobiltelefon-Hersteller, auch die Sexindustrie hat das Thema 3D-Drucken längst für sich entdeckt. Die Idee: Statt in dubiosen Shops oder via Internet entsprechende Produkte bestellen zu müssen, sollen sich die Liebhaber einschlägig nutzbarer Spielzeuge ihre Wunschträume daheim erfüllen können. Es gibt auch schon entsprechende Plattformen: Auf Makerlove beispielsweise finden sich unzählige Vorlagen für dreidimensionale Sex-Geräte, die daheim ausgedruckt werden können. Laut einem Bericht des Design-Magazins dezeen sind diese Dinge aber mehr als das, was sie scheinen – sie können auch künstlerischen Wert haben.»Format

3D-Drucker kaufen 2013 Preise

HerstellerModellserieGeräteartPreise
HerstellerModellserieGeräteartPreise
IRapidIRapidFertiggerät-
3D-SystemsCube 3DPrinterFertiggerätab 1300 Dollar
FelixprintersFelix 1.0Bausatzab 900 Euro
GLI Concept ShapercubeBausatzab 1200 Euro
Fab FabbsterFabbsterBausatzab 1400 Euro
Make MendelOrca / RapidbotBausatzab 900 Euro
Ultimated Ltd.UltimakerBausatzab 1200 Euro
Bits from BytesRapman / 3D TouchBausatz / Fertiggerätab 1220 bzw. 3500 Euro
Makerbot IndustriesReplicator / Thing-O-MaticBausatzab 1680 Euro
German Reprap FoundationProtosBausatzab 800 Euro
Delta Micro Factory CorporationUp! Personal Portable 3D PrinterFertiggerätab 1700 Euro
Delta Micro Factory CorporationUP! MiniFertiggerät$899
Reprap Austriawww.reprap.ccFertiggerätab 699,99
3D Modelle

Sie sind die neuen Stars der Elektronikfachmärkte: Regelrechte Menschentrauben bilden sich derzeit rund um ausgestellte 3D-Drucker. Jeder möchte gerne wissen, wie diese Kästen aus dem Nichts komplexe Gebilde aus Kunststoff erschaffen. 3D-Drucker sind in der Masse angekommen. Die Preise sinken rasant und immer mehr Käufer erliegen dem Reiz, sich ein Gerät ins eigene Arbeitszimmer zu holen.

Mini-Fabrik

Am besten kann man sich 3D-Drucker als Mini-Fabrik vorstellen. Der Nutzer teilt dem Drucker mit, was er produzieren möchte. Dieser erzeugt das Modell, indem er den Werkstoff Schicht für Schicht auf einer Platte aufträgt. Je nach Modell wird das Gerät mit Granulat, Fäden oder Pulver befüllt. „Es kommen verschiedenste Materialien zum Einsatz, von Gips über Schokolade bis hin zu Metalllegierungen“, sagt Alina Sauter vom Ars Electronica Center. Meist wird allerdings ein ABS-Kunststoff verwendet, so auch bei dem 3D-Drucker, der im FabLab des AEC steht. „Das Rohmaterial wird zum Druckkopf transportiert, dort auf 270 Grad erhitzt und dann genau an die im Modell vorgesehene Stelle aufgetragen. Je nach gewünschter Genauigkeit kann das Material dünn wie ein Nähseidenfaden oder millimeterdick dosiert werden“, so Sauter weiter.

Gegenstände kopieren

Die Modelle können fertig aus dem Internet heruntergeladen werden oder in verschiedenen 3D-Programmen selbst gestaltet werden. Eine besonders interessante Möglichkeit ist es, Objekte einzuscannen und sie dann wieder auszudrucken. So können Gegenstände, wie man es vom Kopierer aus dem Büro kennt, auf einfache Art vervielfältigt werden. Es gibt bereits 3D-Kopierer, die Scan- und Druckfunktion vereinen.

Kreativ und nützlich

3D-Druck bietet die Möglichkeit, der Kreativität am Computer freien Lauf zu lassen und das Ergebnis anschließend anzufassen und herzuzeigen. Daneben hat ein 3D-Drucker für den Heimanwender aber auch praktischen Nutzen. So können kleine Defekte, wie der kaputte Henkel eines Topfes oder die Batterieabdeckung einer Fernbedienung, repariert werden, ohne teuer ein Ersatzteil nachbestellen zu müssen.

In Zukunft wird es möglich sein, von vielen Gegenständen nur den Plan zu kaufen und dieses dann selbst zu Hause oder, bei größeren Artikeln, im Copyshop um die Ecke auszudrucken. So entfallen Produktions- und Transportkosten beim Hersteller, und der Kunde spart sich den Umweg über ein Geschäft.

Neue Geschäftsmodelle

So erschreckend diese Vorstellung für den Handel klingen mag, 3D-Druck birgt auch Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Besagte Copyshops etwa könnten Dinge ausdrucken, die für den Drucker zu Hause zu groß sind. Schon jetzt gibt es im Internet Webseiten wie www.shapeways.com, wo Nutzer ihre selbst gestalteten 3D-Artikel zum Kauf anbieten. Der Kunde wählt das gewünschte Modell und das Material. Der Artikel wird nach Bezahlung ausgedruckt und dem Käufer per Post zugesandt.

Vantage Theme – Powered by WordPress.
Zur Werkzeugleiste springen